Fütter mich. Prosa. Verlag Skarabaeus, 2009

ISBN: 978-3-7082-3272-0

Umfang: 120 Seiten, kartoniert

Preis: EUR 14,90 / CHF 26,50

Das autistische Kind mit der Vorliebe, bunte Gegenstände zu verspeisen; die Frau, die sich bis zur Bewegungsunfähigkeit mästen lässt; der Junge, der in seinem verzweifelten Verlangen nach Zuneigung entgleist – Cornelia Travnicek erzählt von Menschen, denen der Hunger im Nacken sitzt: der Hunger nach Anerkennung, Schönheit und Liebe. Sie alle kennen das brennende Gefühl in der Magengegend nur zu gut, in das sich nicht selten die Wut mischt …
Die junge österreichische Autorin Cornelia Travnicek weiß mit den Mitteln der Sprache geschickt zu operieren. Der Patient: eine Realität, die sie dem Leser gefährlich nahe an den Leib schreibt. Aus wechselnden Perspektiven schildert sie intensive Szenen, die stets ihrem höchsten Ziel verpflichtet bleiben: Geschichten zu erzählen, die ihre angestammten Grenzen überschreiten und die Lektüre zur Begegnung mit dem Leben anwachsen lassen.

"Das kippt den Leser um und weil die Geschichten kurz sind, ist die Lektüre des Buches ein einziges Kippen und Atmen und Sehen. [...] Große Leseempfehlung."
Max Scharnigg auf www.jetzt.de (Süddeutsche Zeitung)

"Ohne ein Wort zuviel zu verlieren, bietet Travnicek in "Fütter mich" von jedem unnötigen Wortballast befreite, überraschende und pointierte Storys, die - abgeschmeckt mit hinterfotzig-schwarzem Humor - für nachhaltige Verstörung beim Leser sorgen. Und ist das Unheimliche einmal eingesickert, helfen keine Zuckerglasur und keine Schokofüllung mehr."
Thomas Fröhlich, www.evolver.at

"Es ist die Liebe zu den Wörtern, die den Schrecken, der in den Erzählungen lauert, einschließt und bewahrt - weit über die Lektüre hinaus. Wer liest, um kurzweilig unterhalten zu werden, um von sich abzusehen, der sollte Fütter mich daher ungeöffnet beiseite legen. Wer aber liest, um nachhaltig aufgestört und in den Bann gezogen zu werden, dem seien diese eindringlichen Erzählungen dringend empfohlen."
Martina Wunderer, www.literaturhaus.at

"...erfrischend skurril, lakonisch, wüst. Ach wie gut dass niemand weiß, dass ein Buch oft als lange Sommernachts-Lektüreliste reicht."
Eva Morocutti, The Gap

"[...] Mit einem recht präzisen Blick, mit Liebe zum Detail und mit einem Humor, der nicht Gefahr läuft, ins Groteske abzudriften. Wir meinen: Egal ob Fixstern oder Komet, bitte nur nicht mit dem Schreiben aufhören. Danke."
Andreas Schneider, www.daswortreich.de

 

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